Der alte Brunnen mit dem morschen Deckel, die Regentonne oder der hübsche Garteteich: Für kleine Kinder sind sie hochinteressant - das Wasser glitzert verführerisch, ei auf der Oberfläche zappelnder Käfer ist auf jeden Fall eine genauere "Untersuchung" wert. Leider pssieren in Verbindung mit Wasser immer wieder Unfälle; Statistiken zufolge sind vor allem Zwei- bis Vierjährige betroffen. Beim Ertrinken erstickt das Kind durch Sauerstoffmangel. Wenn ein Kind leblos im Wasser gefunden wird, müssen nach der Rettung sofort folgende Maßnahmen eingeleitet werden: Notruf absetzen/Rettungsdienst schnellstens alarmieren. Sichtbare Fremdkörper im Mund- und Rachraum müssen entfernt werden und der Kopf wird etwas nackenwärts gebeugt, damit die Atemwege frei werden. Bei Atemstillstand uss nverzüglich mit der Atemspende begonnen werden, zeigt diese Maßnahme keinen unmittelbaren Erfolg, ist sofort die Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen.
Meist sind die Kinder auch unterkühlt. Wärmeerhaltung, zum Beispiel mit einer Rettungsdecke, ist hier die richtige Erste-Hilfe-Maßnahme.
Auch wenn es zunächst den Anschein hat, ein Unfall im Wasser sei glimpflich ausgegangen, muss ein beinahe ertrunkenes Kind sofort ins Krnakenhaus gebrach werden dass Wasser in die Lungen eingetreten ist, was eine spätere Entzündung verursachen kann.
Tipps für alle Eltern: Sorgen Sie dafür, dass ihr Kind bereits frühzeitig das Schwimmen erlernt. Kleine Kinder können auch in wenig Wasser, selbst in Pfützen, ertrinken. Beaufsichtigen Sie vor allem Kleinkinder beim Baden, auch in der Badewanne.




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