Am Nachmittag sind die Pferde auf der Koppel. Das Fohlen liegt neben seiner Mutter im Gras und guckt zum Himmel. "Schau mal, Mami, die Wolke sieht aus wie eine riesige Möhre." Die Mutter lacht: "Die wüprde ich gerne essen. Und schau mal, da ist auch eine Apfelwolke." - "Oh ja! Unddiese sieht aus wie ein Hund!", ruft das Fohlen. "Ein Hund? Nein, guck sie dir noch einmal an. Ich denke, das ist ein Wolkenpferd", sagt die Mutter. "Ein Wolkenpferd?" Das Fohlen steht auf und schüttelt sich. Es schaut sich die Woke genau an. Tatsächlich. "Die Wolke sieht aus wie ich! Das ist ein Wokenfohlen", quietscht es. Die Mutter nickt. "Es möchte mit dir spielen. "Das Wolkenfohlen tänzelt am Himmel hin und her, es blickt zur Weide hinunter. "Lass uns um die Wette laufen!", wiehert das Fohlen und galoppiert los. Darauf hat das Wolkenpferd gewartet. Es stürmt über den Himmel. Vor Begeisterung macht das Fohlen einen Bocksprung. Wie ein Spiegelbild wiederholt das Wolkenfohlen die Bewegung und hüpft am Himmel über einen Wolkenberg.. "Angeber!" , schnaubt das Fohlen und sieht sich um. Mit einem Satz fliegt es über den Hügel am Bach und platscht durchs Wasser. Das Wolkenpferd ist stehen geblieben. "Gibt es bei dir kein Wasser?", fragt das Fohlen. Das Wolkenpferd schüttelt den Kopf. "Dann rennen wir noch mal!" Das Fohlen saust den Hügel hinauf, quer über die Wiede, sein Wolkenfreund schwebt über ihm am Himmel. Plötzlich wird das Fohlen gerufen: "Zeit, in den Stall zu gehen!" Schnaufend hält es an. "Nein, ich möchte noch spielen!" Es sieht zum Himmel. Das Wolkenpferd trabt auf eine große Wolke zu. "Dein Freund geht auch nach Hause." Die Mutter stupst das Fohlen mit der Nase an. "Bestimmt kommt er morgen wieder." - "Hoffentlich", murmelt das Fohlen. Es guckt zum Himmel. Sein Wolkenfreund ist nicht mehr zu sehen. Neben seiner Mutter trottet das Fohlen zum Stall. "Warum geht das Wolkenpferd abends nach Hause?" fragt es. "Weil dann alle kleinen Pferde schlafen müssen.", sagt die Mutte. "Nachts ist nur das Sternenpferd am Himmel unterwegs und verteilt die Träume." - "Ein Sternenpferd!" Das Fohlen schaut neugierig hoch. "Du kannst es nur sehen, wenn es ganz dunkel ist." Das Fohlen merkt, wie seine Augen schwer werden. "Du wolltest mir noch das Sternenpferd zeigen, Mami", gähnt es. Die Mutter führt es zum Fenster. "Siehst du die funkelnden Sterne?" Kneif die Augen ein wenig zusammen. Dies Sterne hbaben die Form einens Pferdes." Und wirklich. Deutlich sieht das Fohlen das glitzernde Sternenpferd über den Nachthimmel galoppieren. "Bitte bring mir einen schönen Traum", flüstert es und schläft ein.




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